Was ich mir beim Austritt aus dem Vorstand der OGZO an der GV 2024 vorgenommen habe, ist nun umgesetzt: die Archivierung der OGZO-Unterlagen.
Eine Arbeit, die ich unterschätzt habe. Aber es hat sich gelohnt; das Resultat kann sich sehen lassen. Alle noch vorhandenen Papierunterlagen der OGZO von 1888 bzw. 1912 bis heute sind nun definitiv im «Vereinsarchiv der Gemeinde Hinwil» eingeordnet und abgelegt.
Für die Jahre 1888 bis 1927 liegt ein handgeschriebenes Protokollbuch vor, das die Protokolle dieser Zeit überliefert. Ab 1912 sind weitere Einzeldokumente vorhanden. Leider fehlen jedoch die Papiere der Jahre 1962 bis 1972 vollständig.
Ab 2005 bis heute sind – mit wenigen Ausnahmen – sämtliche Vorstands- und GV-Protokolle, Vorstandslisten und Anlassausschreibungen vorhanden. Ich habe all diese Dokumente durchgesehen, geordnet und archivgerecht zusammengestellt. Die Unterlagen von 1912 bis 2004 liegen nun in Archivboxen; jene ab 2005 sind in Ordnern abgelegt. Alles ist – wie bereits oben erwähnt – im «Vereinsarchiv der Gemeinde Hinwil» deponiert.
Warum dort? Bis anhin lagen die OGZO-Unterlagen unsortiert in einem zugewiesenen Raum im Armee-Logistikcenter Hinwil (ALC-H). Das ALC-H hat jedoch mittelfristigen Eigenbedarf angemeldet. Zufällig kam ich Anfang 2025 mit der «Gesellschaft Ortsmuseum Hinwil» und dem Verantwortlichen des «Vereinsarchiv der Gemeinde Hinwil» in Kontakt. Danach ging es schnell: Wir erhielten die Bewilligung, die OGZO-Unterlagen in dieses Archiv zu verlegen – obwohl wir kein Hinwiler Verein sind. Die Vorgabe, die archivierten Unterlagen zu dokumentieren, ist erfüllt.
Die entsprechende Dokumentation liegt den OGZO-Unterlagen bei. An dieser Stelle ein besonderer Dank an die «Gesellschaft Ortsmuseum Hinwil», an den Verantwortlichen des Vereinsarchivs und an Dorfchronist Mark Plüss.
Parallel dazu habe ich das elektronische «Hostpoint-Archiv» überarbeitet. Dort sieht man gut, wie viel zusammenkommt: Ende 2024 waren rund 6.77 GB belegt, heute sind es 8.95 GB.
Beim Zusammenstellen der archivwürdigen Unterlagen für das physische Archiv habe ich alle wichtigen Dokumente eingescannt und im elektronischen Archiv abgelegt: Vorstandsprotokolle und Einladungen, GV-Einladungen und -Protokolle, weitere GV-Unterlagen wie Präsenzlisten, Präsidentenberichte und Rechnungen, Flyer für Anlässe sowie Vorstandslisten. Und wie es so ist: Beim Arbeiten wächst der Appetit. So habe ich auch weitere interessante Dokumente eingescannt und abgelegt.
Damit sind die OGZO-Daten nun sowohl physisch – Papier bleibt der beste und langlebigste Datenträger – wie auch elektronisch für künftige Geschichtsschreibende gesichert.

Ich möchte zwei Kameraden ausdrücklich danken. Erstens unserem Präsidenten der Jahre 1976 bis 1978, Ruedi Ziegler. Er hatte eine grosse Menge Unterlagen seiner Vorgänger gesammelt und aufbewahrt. Auf seine Anfrage hin übernahm ich als damaliger OG-Präsident diese Dokumente und deponierte sie später im AMP Hinwil, dem heutigen ALC Hinwil.
Zweitens danke ich unserem ehemaligen langjährigen Kassier Jean Jaques Wymann (1989–2002). Er hat ebenfalls zahlreiche Unterlagen, vor allem Protokolle, aufbewahrt und beim Austritt aus dem Vorstand vollständig dem Archiv der OGZO übergeben. Damit konnten insbesondere Lücken der 1990er-Jahre geschlossen werden.
Ich hoffe, dass die aktuellen und künftigen Vorstandsmitglieder die wichtigen Dokumente weiterhin sorgfältig archivieren, damit die Geschichte der OGZO erhalten bleibt. Dank der umfangreichen Unterlagen der ersten 100 Jahre konnte einst die Jubiläumsschrift «100 Jahre OGZO 1888–1988» entstehen.
Und wer weiss – vielleicht gibt es eines Tages eine Jubiläumsschrift «200 Jahre Offiziersgesellschaft Zürcher Oberland»?





